Zypern
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( Agia Napa, Larnaka, Lemesos (Limassol), Lefkosia (Nikosia), Paphos, Paralimni, Ammochostos, Kerynia )
Zypern befindet sich im östlichen Mittelmeer, hat eine Fläche von ca. 9.300 km2 und ca. 1.000.000 Einwohner.
Hauptstadt von Zypern ist Lefkosia (Nikosia).
Reiseziele in Zypern:
Lemesos,
Larnaka,
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Von hier aus sieht jemand Griechenland viel impossanter. Das ist das Gefühl eines Griechen auf Zypern, wie sehr zutreffend Giorgos Seferis beschreibt.
Er erkennt sofort einen gewohnten Ort und fühlt die Dimension eines anderen Griechenlands...
Zypern ist Kreuzungspunkt dreier Kontinente, Europas, Asiens und Afrikas. Auch wenn Zypern ein recht kleines Land ist, ist Zypern geographisch gesehen die
drittgrößte Insel im Mittelmeer.
Zypern ist voller gegensätzlicher Bilder, mit den Schattenspendenden Pinienwälder, den abwechslungsreichen goldschimmernden Stränden und den
malerischen Dörfern mit ihren gastfreundlichen Bewohner, in denen die Zeit stehen zu bleiben scheint im Gegensatz zu den modernen kosmopolitischen
Städten mit den luxuriöosen Hotels.
Die einzigartige Atmosphäre auf der Insel der Aphrodite fasziniert und fesselt jeden Besucher für immer.
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Mit einer Fläche von ca. 9.309 km2 ist Zypern nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel im Mittelmeer
(West-Ost-Ausdehnung ca. 230 km, Nord-Süd-Ausdehnung ca. 95 km). Die Entfernung zur Südküste des türkischen Festlandes beträgt 68 km,
zur Ostküste der griechischen Insel Rhodos 394 km und zum griechischen Festland ca. 830 km, zur Westküste Syriens ca. 95 km, nach Ägypten
ca. 325 km. Zypern gehört zu Asien und bildet kulturell die Schnittstelle zwischen den Kontinenten Asien, Afrika und Europa.
Zwei Gebirgszüge durchziehen die Insel: Die zur Küste hin abfallende, sonst schroffe Kette des Pentadaktylos (Besparmak) im Nordosten und das vulkanische,
waldreiche Troodos-Gebirge im südlichen Landesinnern, mit dem Olympos (1.952 m) als höchster Erhebung. Die 671 km lange Küste bietet teils ausgedehnte
Sand- und Kiesstrände sowie steil abfallende Felsküsten mit kleinen Buchten.
Zypern besitzt ein mediterranes Klima mit deutlich kontinentaler Ausprägung. Die südliche Lage bedingt höhere Temperaturen als im nördlichen Mittelmeeraum,
und von der levantinischen Küste wehen oft heiße Wüstenwinde übers Meer. Das Mittelmeer um Zypern hat die höchsten Wassertemperaturen im gesamten Raum.
Im Februar werden etwa 17 °C, im August um 28 °C erreicht.
Das Land leidet chronisch unter Wassermangel. Regen fällt vor allem von Dezember bis April. Von Mai bis November ist es trocken und vor allem im
Landesinneren z. T. sehr heiß. Nikosia hat im Juli und August eine durchschnittliche Höchsttemperatur von 37 °C, was nur 2 °C unter der Temperatur
in Dubai liegt, aber 8 °C wärmer ist als auf Mallorca. In Extremfällen steigt das Thermometer im Zentrum der Insel im Hochsommer auf 47 °C.
An den Küsten ist es während des Sommers meist am Tag 30 bis 35 °C warm, in der Nacht kühlt es auf 20 bis 23 °C ab.
Der Westen der Insel um die Stadt Pafos ist 2 bis 4 °C kühler als der Osten. Im Winter liegen die Temperaturen zwischen 15 °C und 20 °C am Tage,
von Zeit zu Zeit auch darüber, selten darunter. Oberhalb von 1.500 m kann es Schnee geben.
Zypern ist eine grüne Insel, die waldreichste im gesamten Mittelmeerraum.
Aleppo-Kiefern, Pinien, Platanen, Zedern und Steineichen wachsen im Troodos-Gebirge – dem „Schwarzwald“ Zyperns.
Die flach abfallenden Ränder des Troodos sind bedeckt mit Apfel-, Birnen-, Pfirsich-, Mandel- und Nussbäumen sowie mit Weinfeldern.
Im Übrigen wird das Bild der Insel von Zypressen, Oliven- und Johannisbrotbäumen geprägt.
Orangen- und Grapefruithaine herrschen in der Umgebung von Lemesos und Güzelyurt vor. Das „Land der roten Erde“ im Südosten gilt als
Gemüsegarten Zyperns mit Kartoffeln, Auberginen, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und anderen Arten. Feigen und Granatäpfel wachsen im Nordwesten.
Im Südwesten, bei Pafos, gibt es bedeutende Weingärten und ausgedehnte Bananenplantagen.
Im Frühling bedeckt ein Blumenteppich die Insel. Nicht weniger als 1.800 Blütenpflanzen blühen, vor allem Anemonen, Narzissen, Gladiolen, Iris,
Goldwurz, Tulpen und Klatschmohn. Auch 44 Arten von Orchideen kommen vor. Im Herbst, mit den ersten Regenfällen, sprießen unter anderem
Traubenhyazinthen, Weihnachtsstern und Hahnenfuß. Bougainvillea blüht das Jahr hindurch.
Das Zypern der Antike war mit Wäldern bedeckt, heute sind nur noch etwa 17 % der Insel (im wesentlichen im Troodos-Gebirge und im Besparmak) von Wald bedeckt.
Eingriffe des Menschen, Ziegen und häufige Waldbrände haben dazu beigetragen, den Waldbestand zu vermindern. Heutzutage bemüht man sich, den Waldbestand durch
Neubepflanzung zu vergrößern. Das Überleben neu gepflanzter Bäume wird durch Wassermangel erschwert. Einige fremde Arten wurden eingeführt
(verschiedene Tannenarten, Akazien, Fichten, Eukalyptus).
Fossilien und archäologische Funde belegen, dass auf Zypern bis in die Nacheiszeit eine verzwergte Fauna hauptsächlich aus Nilpferden und Elefanten lebte, die
allerdings bereits im Neolithikum ausgestorben ist. Schweine, Rinder, Ziegen, Damhirsche und Wildschafe sowie Füchse und Wildkatzen wurden von den ersten Bauern
mitgebracht. Die Schafe verwilderten und lebten auf der Halbinsel Akamas. Die ebenfalls eingeführten Rinder verschwanden nach relativ kurzer Zeit und wurden erst
im Endneolithikum wieder eingeführt. Heute gibt es auf Zypern nur noch das Wildschaf, fälschlicherweise Mufflon genannt.
Jährlich kommen die Meeresschildkröten an die Küsten von Akamas, Varosha und des Karpaz, um Eier zu legen. Um diese Tiere zu schützen und ihre unbehinderte
Fortpflanzung zu ermöglichen, verabschiedete die zyprische Regierung ein Programm. Für die Dauer der Eiablage werden die Strände, die die Schildkröten zum
Nisten bevorzugen, für Menschen gesperrt.
Neben den im Mittelmeer üblichen Fischarten tummeln sich an den Stränden im Osten der Insel auch Tierarten, die durch den Suez-Kanal aus dem Roten Meer
ins Mittelmeer kamen. So sind Rostnacken-Papageifische, Gelbflossen-Doktorfische u. v. a. zu bewundern.
Die Vogelwelt Zyperns umfasst 340 Arten. Die Insel ist ein Durchzugsgebiet vieler Zugvögel. 46 Arten verbringen das ganze Jahr auf Zypern, und 27 der Zugvogelarten
nisten auf der Insel und pflanzen sich dort fort. Die Wälder der großen Troodos–Gebirgskette und die Höhenlagen des Besparnak sind die vogelreichsten Gebiete.
U. a. sind hier der Buchfink, der Fichtenkreuzschnabel, das zyprische Rebhuhn, die Nachtigall und der Seidensänger zu finden. Im Bereich des Salzsees/Larnaca
kann man im Winter den Flamingo beobachten.
( Texte - Quellen: APODRASEIS, wikipedia )
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